Hamburg Airport

Die Region Hamburg ist einer der größten Standorte der Luftfahrtindustrie und besteht seit über 100 Jahren. Im Zeitraum von 2016 bis 2020 erneuert Hamburg Airport das komplette Hauptvorfeld bei laufendem Betrieb. Im dritten der insgesamt zehn Bauschnitte wurden die technischen Einrichtungen komplett erneuert. Darunter die an die Fluggastbrücken gekoppelten Belüftungsanlagen – die nun aus dem Hause bösch stammen.

15 PCA-Geräte von bösch sorgen auf dem Hauptvorfeld für die effiziente und geräuscharme Belüftung der Flugzeugkabinen. | © Walter Bösch GmbH & Co KG
Bei jeder Fluggastbrücke ist ein entsprechendes Lüftungsgerät fix installiert. Die Geräte wurden in den Kategorien D und E ausgeliefert. | © Walter Bösch GmbH & Co KG
Bis zu 11.000 Pa Gesamtdruck müssen überwunden werden. Hierzu wird eine entsprechende Druckkammer benötigt, die in die Geräte integriert ist. | © Walter Bösch GmbH & Co KG
Das Gehäuse modul a von bösch: Individuell angepasst in Größe und Funktion. | © Walter Bösch GmbH & Co KG
Im Zeitraum von 2016 bis 2020 erneuert Hamburg Airport das komplette Hauptvorfeld bei laufendem Betrieb. | © Flughafen Hamburg GmbH, Michael Penner

Belüftungsanlagen an Fluggastbrücken

Im Zuge der Umbauarbeiten des Hauptvorfeldes wurden die technischen Einrichtungen komplett erneuert.
Darunter die an die Fluggastbrücken gekoppelten Belüftungsanlagen – die nun aus dem Hause bösch stammen. Sie versorgen die gelandeten Flugzeuge mit frischer Luft.

15 Pre-Conditioned-Air-Geräte

Erneuert werden insgesamt 15 Pre-Conditioned-Air-Geräte (kurz PCA). Der Austausch der PCA-Geräte der Kategorie E und D in „modul a“-Bauweise garantiert die Versorgung der Flugzeuge mit Kalt- und Warmluft. Denn die Belüftung des Kabinenraumes der Flugzeuge am Boden erfolgt über die Hilfsturbine bzw. über das Hilfstriebwerk, angetrieben mittels Kerosin. Um nun die Schadstoffe und den Lärm zu reduzieren, übernehmen die von bösch gelieferten Geräte die Frischluftversorgung. Hierdurch reduzieren sich der Energieverbrauch und der damit verbundene CO2-Ausstoß erheblich.


Installation an den Fluggastbrücken

Die PCA-Geräte sind an den Fluggastbrücken fest installiert und werden dort ein- und ausgeschaltet. Die Geräte sind mit allen gängigen Regelungen kompatibel bzw. integrierbar und können auch mit einer bösch Regelung geliefert werden. An die Flugzeuge angeschlossen werden die Lüftungsgeräte über ein spezielles Teleskoprohr mit entsprechenden Versorgungsschläuchen.

11.000 Pa Gesamtdruck

Besonders an den PCA-Geräten in „modul a“-Bauweise ist die technische Auslegung für Drucküberwindung:
Es können bis zu 11.000 Pa Gesamtdruck mittels Druckkammer überwunden werden.

Übersicht über das Projekt

Mitarbeiter am Flughafen 15.000
Passagiere pro Jahr ( 2017) 17,62 Millionen
Flugbewegungen pro Jahr 2017 159.780
Investitionssumme Hauptfeld-Erneuerung 120 Millionen Euro
Auftragsvolumen Lüftungsgeräte 880.000 Euro
Installierte Geräte 15
Zuluft Kategorie D 7.800 m³/h
Zuluft Kategorie E 12.000 m³/h